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Missionsreise Moldawien - Dezember 2009


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Liebe Missionsfreunde,

hier kommt wieder ein neuer Bericht von der Missionsreise aus Moldawien!

Nachdem unser Mitarbeiter Reinhard wohlbehütet in Deutschland angekommen ist, um dort die restlichen Formalitäten zu erledigen und möglichst einige noch unbedingt benötigte Hilfsgüter zu besorgen, geht unsere Zeit in der Hauptstadt dem Ende zu.

Für heute stehen noch einige Vorbereitungen für Projektanträge an die Osteuropahilfe der EKD auf der Tagesordung. Danach machen wir uns auf den Weg nach Pelinia.

Gestern trafen wir mit den messianischen Juden der Hauptstadt zusammen. Sie stehen in Kontakt mit etwa 500 Familien in Chisinau und noch etwa 300 Gläubigen, die im Land verstreut wohnen. Mit Unterstützung aus Finnland haben sie im vergangenen Jahr ein großes Gemeindezentrum bauen können. Sie sind reich im Glauben und in der Liebe, aber notleidend an irdischen Gütern und besonders an medizinischer Versorgung. Wenn Gott will, werden wir uns nach unserer Rückkehr an die "Christlichen Freunde Israels" wenden und um Unterstützung bitten.

Am Nachmittag besuchten wir eine Schwester aus der Gemeinde mit einem zu Herzen gehenden  Schicksal: Sie pflegt seit sechs Jahren hingebungsvoll und voller Liebe ihren gelähmten Mann, der nach einer Hirnblutung gänzlich auf Hilfe angewiesen ist. Die 85 jährige Schwiegermutter ist ebenfalls bettlägerig und pflegebedürftig. Es gibt keine Toilette im Haus, einfachste Medizintechnik fehlt. Dabei ist alles sauber und bei aller Einfachheit ordentlich und geflegt. Die Rente ist so winzig, dass ohne die Armenspeisung und die Hilfe einer Nichte, die ab und zu etwas Geld aus der Ukraine schickt, alle drei Hunger leiden müssten. Staatliche Hilfe gibt es nicht - ohne ihren Einsatz würden beide bald sterben.

Nun ist sie wohl in Folge der dauernden Überlastung seit gut einem halben Jahr an einer aggresiven Form von Parkinson erkrankt und brauchte dringend Medikamente oder das Geld dafür. Vielleicht findet sich jemand, der hilft?

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